Was ist Open Innovation? - Ein Sammelbegriff fuer den Handel mit
Wissen. Wesentliche Elemente dafuer sind freier
Wissensaustausch und interaktive Wertschoepfung. Pate standen wohl die
Open-Source-Aktivitaeten. Doch waehrend Open Source Wissen kostenlos zur Verfuegung
stellt, hat bei Open Innovation Wissen einen Marktpreis und wird auf Internetmarktplaetzen
gehandelt.
Bevor der
Begriff "Open Innovation" Einzug in unseren Sprachschatz hielt, war der
Begriff "Wissensmanagement" Mode.
Worum geht es dabei? - Was ist der Hintergrund? Es handelt sich um das neue Zeitalter,
die "Wissensgesellschaft", bewusster Beginn so um 1996.
Alles Neue braucht in Deutschland zunaechst seinen wissenschaftlichen Ueberbau. Daher
wurde erst einmal viel geforscht. In die Hochschulen zog die Lehre ueber Technologie- und
Innovationssmanagement (TIM)
ein.
Damit machte auch ein weiterer Begriff die Runde, das "Innovationsmanagent".
Als Ergebnis stehen uns nun sehr beratungsintensive Managementmodelle zur Verfuegung. Eine
Goldgrube fuer die Beraterzunft? - Nein, denn die messbare Wertschoepfung einer "Dienstleistungsgesellschaft"
erbringen noch immer verkaufbare Produkte der Industrie. Das erfordert intelligenten
"Technologietransfer".
Die Bezeichnung
"industrielle Wissensgesellschaft" trifft eher den Kern unserer neuen Aera.
Nach so viel Theorie verlangt der Markt jetzt nach pragmatischen Loesungen und Angeboten.
Zur Zeit draengen einige interessante "Open Innovation Marktplaetze" auf den
Markt. Doch der "Renner" ist noch nicht dabei.
Beispiele
fuer Open Innovation Instrumente
Und
jetzt wieder Wissenschaft
(Quelle http://www.open-innovation.com/iws/buch.html
)
Ralf Reichwald und Frank Piller unter Mitarbeit von Christoph Ihl und Sascha Seifert: Interaktive
Wertschöpfung. Open Innovation, Individualisierung und neue Formen der Arbeitsteilung.
Gabler Verlag Wiesbaden, 2. Auflage, Mai 2009 |