Ina Petersen Entrepreneur Service

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Entrepreneur Service / Social Media .

Update 03.11.2011

 
Die größten Errungenschaften der bisherigen "Digitalen Revolution" sind vermutlich die breiten Massenanwendungen des Internets und Mobilfunks.
Deutschland hatte diese Entwicklungen verschlafen oder ignoriert, denn 1999 sahen sich Alcatel und IBM mit weiteren Unternehmen durch die Gründung der Initiative D21 motiviert, die Politik aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und auch breitenwirksam Computer in die Schulen zu bringen. Und jetzt, 2011, fragen sich Wirtschaftswissenschaftler, ob das Internet unsere Gesellschaft zerrüttet.

Das Internet ist ein vernetztes System von Datentransport- und Datenlogistiktechnologien und hat sich als Medium zur grenzenlosen Information und Kommunikation im "World Wide Web" (www) verselbständigt. Alles, was wir dazu brauchen, sind ein Computer, der an ein Datentransportsystem, wie Kabel oder Funk, angeschlossen ist und einen Webbrauser, eine Software zum Ansteuern und Sichtbarmachen der durch Hyperlinks im www adressierten Datenpakete.

Etwa Ende der Neunziger begannen einige Softwareentwickler Programme zu entwickeln, die eine kooperative, interaktive Internetnutzung ermöglichen sollten. Diese Programme werden seit 2003 als "Web 2.0-Technologien", ihre Anwendungen als "Social Media" bezeichnet. Dazu zählen Blogs (1999), Enzyklopädien wie Wikipedia (2001) und Netzwerke wie Linkedin (2003), Facebook (2004), die 3D-Weltsimulation Second Life (2003), Youtube (2005), Twitter (2006) und viele andere. - Das jeweilige Gründungsdatum ist in Klammern gesetzt.
Das Neue an Social-Media-Anwendungen ist, dass der Nutzer (User) nicht nur Informationsempfänger ist, sondern selbst Inhalte einbringen (User Generated Content)   und sich auch Netzwerke aufbauen kann. Ähnliches gilt auch für Unternehmen, die mit diesen Technologien eine interaktive Kundenkommunikation aufbauen können.

Die Nutzung von Social-Media Anwendungen ist nicht unproblematisch, denn die Ansammlung und offene Verfügbarkeit gewaltiger Nutzerdatenmengen ermöglicht auch gezieltes Schnüffeln. Über diese Daten kann man z. B. Datamining-Programme laufen lassen und hoch sensible Auswertungen vornehmen. Datenschutzvorgaben alleine können diese Problematik nicht lösen.

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